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Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

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zazikilover
Administrator

32, Männlich

Beiträge: 344

Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: zazikilover am 02.09.2010 14:41:52

Griechische Natur, von Menschenhand umgestaltet: Auf dem Peloponnes setzt die Costa Navarino neue Umweltschutz- und Luxustrends.

Peloponnes, Griechenland: Die Costa Navarino soll zu einem neuen Premium-Reiseziel gemacht werden.
Bizarr verdreht die Äste, üppig verknotet der Stamm, grotesk verkrümmt der ganze Baum. Aber so schön. Olivenbäume begleiten den mediterranen Menschen seit Jahrtausenden, und aus der griechischen Region Messinia am südwestlichen Teil des Peloponnes stammt, so sagen es zumindest die Hellenen, das beste Olivenöl. Auf einem Gebiet von 1000 Hektar, der Costa Navarino, wurden 2009 und 2010 in einer generalstabsmäßig organisierten Aktion 6000 Olivenbäume, einige Jahrhunderte alt, umgepflanzt. Sie stehen nun mit ihrem grün-silbernen Blätterglanz Parade am sanft ansteigenden Hang und gestaffelt bis zum kilometerlangen Sandstrand am Ionischen Meer. Das größte Olivenbaumumpflanzprogramm, das es je gab, ist Teil des aufwendigsten touristischen Infrastrukturprogramms im Mittelmeerraum. Sein Ziel: die Costa Navarino zum neuen Premium-Reiseziel zu machen.

Die Baumaktion ist Teil einer Küstenumgestaltung, wie Griechenland sie noch nie erlebt hat. Allerdings werden nur zehn Prozent der Gesamtfläche von 1000 Hektar der Costa Navarino bebaut, der große Rest bleibt naturwüchsig. Bisher wurden 1,2 Milliarden Euro investiert, bis 2013 werden es insgesamt 1,8 Milliarden sein. Dass das im gesamten mediterranen Raum einzigartige Projekt trotz der Finanzkrise im Land der Hellenen möglich ist, liegt darin, dass es vor rund fünf Jahren gestartet wurde. Projektträger ist das griechische Privatunternehmen Temes S.A., beteiligt sind die Hotelketten Starwood und Banyan Tree Hotels & Resorts sowie das Bert-Bolin-Zentrum für Klimaforschung in Stockholm. Die bisher rund 1200 Mitarbeiter kommen fast alle aus der lokalen Bevölkerung, jeder neue Arbeitsplatz schafft wiederum 0,8 Arbeitsplätze in der Region – einmalig im gebeutelten Griechenland. Keine Region des Landes erlebt eine solche durchgreifende strukturelle Förderung wie Messinia. „The Romanos“ ist das erste von fünf Hotels, sein luftiges Haupthaus im Tempelstil ist an die Spitze eines Hügels gesetzt, an den Hang gelagert ist die Anlage mit mehr als 400 Zimmern und Suiten. Dazu ein amphibischer Poolkomplex, das 4000 Quadratmeter große „Anazoe Spa“ und eine nachempfundene Agora wie in der Antike, ein Marktplatz, von dem ein Straßenzug mit Geschäften und Kneipen abgeht. Zielgruppe des Fünf-Sterne-Hauses sind Paare mit exklusiven Ansprüchen, Eröffnung war im Juni.
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Im Juli folgte das benachbarte „The Westin“ für Familien mit Kindern. Das Gelände zwischen beiden Hotels ist offen, den Gästen stehen mehrere Restaurants mit griechischer und internationaler Küche zur Verfügung. Es gibt aber auch Barbecue-Bereiche, ein Fine-Dining-Restaurant und weitläufige Lounge- und Chill-out-Bereiche. Die frischen Zutaten für die Küchen stammen aus dem regionalen biologischen Anbau. Man hält sich an strenge Umweltschutzauflagen und einen nachhaltigen Tourismus. Deshalb müssen die Gäste auch hinnehmen, dass ihnen Chamäleons beim Essen zuschauen. Sie sind seit Jahrtausenden die animalische Konstante der Gegend und völlig ungefährlich, auch wenn sie als starr äugende Urtiere ein wenig unheimlich wirken. Das hat US-Masters-Champion Bernhard Langer noch nie erlebt: Auf beiden Golfplätzen, die im unmittelbaren Hinterland der Küste nach seinen Vorschlägen gebaut werden, dominieren die Olivenbäume als Solitäre mit mächtig gespreiztem Geäst oder in Gruppen auf Plateaus. Ihre Früchte werden bei laufendem Golfbetrieb geerntet. Als die Bagger 2007 die Hügel aufwarfen, stießen sie bei den Golfbahnen 15 bis 17 auf Überreste einer Siedlung aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. Eine archäologische Sensation, der deutsche Chefgräber Jörg Rambach, seit 30 Jahren in Griechenland tätig, wurde angeheuert. Die Siedlung aus der Jungsteinzeit hat Hunderte Häuser, wie mit dem Lineal gezogene Straßen, einen Marktplatz, Werkstätten, in denen einst Kupfer geschmolzen wurde, und Rudimente eines Tempels. Bahn 16 musste verlegt werden, was Golfstar Langer akzeptierte, nachdem er überwältigt war von den Zentnern an Keramikscherben, altertümlichen Werkzeugen und Waffen, die zutage kamen.

Jörg Rambach bringt Besucher mit Luftaufnahmen der Stadt unterm Golfplatz zum Staunen, weil sie planvoll angelegt worden war. „Viel besser als die Dörfer ringsumher, in denen planlos gebaut wurde“, so Rambach. Er spricht von „einer der größten Städte der Prähistorie mit hoher Kultur. Wir wissen auch, dass die Stadt eines Tages unterging. Vielleicht durch ein Erdbeben, einen Tsunami oder soziale Unruhen, die zur Verwüstung führten.“ Archäologie kann sehr spannend sein. Einige Ruinenstätten bleiben mitten im saftigen Grün des Golfplatzes bestehen, über sie hinweg fliegt von den Abschlagplätzen der kleine, weiße Ball. So über Reste des Tempels, in dem einer Fruchtbarkeitsgöttin Opfergaben geweiht wurden.

Die Akropolis von Athen ist das Sinnbild schlechthin für Griechenland.
Messinia hat neben Olivenhainen und historischem Flair auch Berge und Schluchten zu bieten, die zu Wanderungen einladen, liebliches Hügelland und eine strandreiche Westküste mit idyllischen Felsbuchten, prädestiniert für Familien mit Kindern, die vom offenen Meer abgeschirmt baden können. In der Antike war sie von den Spartanern unterworfen, hier soll einst König Nestor gelebt haben, der durch Homers „Ilias“ berühmt gewordene mykenische Herrscher, der am Trojanischen Krieg teilnahm. Auffällig sind Burgen aus Kreuzritterzeiten und der Periode der türkischen Besatzung. Aufgrund der Naturgaben – Weinstöcke und Ölbäume, Zypressen, Palmen und Zitronenbäume, Tomaten und Zucchini – war die Gegend stets wohlhabend. Die alten Häuser in Kalamata, Koroni oder Stavropígi zeigen, dass die Baukunst auf hohem Niveau war. Das sieht man an dekorierten Fassaden und äußeren Dachabschlüssen mit bis zu vier Ziegelreihen. Es gibt jede Menge orthodoxer Kirchen, viele Strände sind tavernenbesetzt, und die herrliche Voidokília-Bucht bei Romanos in Form eines Amphitheaters gilt Insidern als schönste Griechenlands.

Dass ausgerechnet jetzt Griechenlands Wirtschaftsbranche Nummer eins, dem Tourismus – 2010 liegen die Buchungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zehn Prozent zurück –, mit der umgebauten Costa Navarino, einer augenschmeichelnden hügeligen, üppigen Landschaft, ein solches Comeback widerfährt, sorgt für positive Schlagzeilen. Es ist die Natur, von Menschenhand umgestaltet, die zur Imageverbesserung verhilft.

Quelle: http://www.welt.de/reise/nah/article9343092/Griechenland-setzt-auf-Luxus-Urlaub-trotz-Krise.html

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Kefalonitissa
Gelöschter Benutzer

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: Kefalonitissa am 02.09.2010 17:58:11

Ach, wie nett und schön...... War ja auch dringend notwendig. Wo sollen denn all die Leute mit dem vielen Geld auch sonst noch Urlaub machen? Monte Carlo, Bahamas, Malediven, Mykonos – ach Gott, wie langweilig. Etwas Neues muß her.
Und wow – 4 Golfplätze und neue Umweltschutztrends?
Na, da kann man sich doch so richtig austoben. Golfplätze sind ja auch sooooo was von öko und umweltschonend. Brauchen doch nur so wenig Wasser. Was sind denn schon schlappe 35.000 Kubik Wasser :-( pro Sommer und 18-Loch-Golfplatz (bezieht sich auf Mitteleuropa, wo es im Sommer auch ab und zu mal regnet, in Griechenland dürfte der Wasserverbrauch noch um einiges höher liegen).
Ach, aber ist ja alles okay, denn wir wissen ja, dass Messinia eine sooooo regenreiche Gegend ist. Auf der Peloponnes gibt es ja so viel Wasser, da regnet es und regnet es..... und deshalb konnte man 2007 auch soooo schnell die vielen Feuer löschen, denn es gab ja Wasser im Überfluß :-(

Und die ganze Tourist-Anlage ist ja auch so groß. Mannomann, da brauch man ja gar nicht mehr raus in die Dörfer und in die Umgebung gehen.
Da kann man ja während des ganzen Urlaubs im Hotelbereich bleiben und sein Geld da verpulvern.
Wie bitte, da hat dann die einheimische Bevölkerung nichts davon? Aber nein, die kriegen doch alle eine Stelle als Zimmermädchen und Kofferträger. Da müssen die doch dankbar sein.
Was, jetzt gibt’s schon erste Beschwerden, dass die Einheimischen nicht gut genug Englisch sprechen?
Tja, wenn das so ist, dann ersetzen wir sie doch schnell durch ein paar Philippinos, die können garantiert Englisch und sind auch viel billiger....

Also, auf ins neue Tourist-Wunderland, die Zimmer kosten jetzt in der Nachsaison auch nur ein paar müde Euros. Für 250 Euro pro Nacht kriegt man schon Zutritt ins Luxusresort. Und wenn's ein wenig mehr sein soll, z.B. etwas Meerblick und ein eigener kleiner Pool direkt am Meer (ja, so etwas braucht man zur Entspannung ganz dringend) dann legt man ja auch gerne 450 Euro pro Nacht auf den Tisch. Man gönnt sich ja sonst nichts.....

Wie bitte, ein durchschnittlicher griechischer Rentner bekommt nur eine monatliche Rente von circa 600 Euro?
Tja, Pech gehabt. Es war schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben :-( oder anders ausgedrückt: was sucht ein griechischer Rentner denn eigentlich in so einem Luxusresort? Also bitte, das muß ja nun wirklich nicht sein :-(

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Benny

32, Männlich

Beiträge: 3

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: Benny am 16.12.2010 18:17:53

Was?

Das ist doch alles glatt gelogen!

Die TEMES betreibt unter einem Strohmann (dem Makler der TEMES, namentlich Fotis Karabatsos) eine wilde Strandtaverne mitten im einzigen Lebensraum des Basiliskenchamäleons. Es herrschen katastrophale Zustände, die zum Untergang der einzigen Europäischen Population des seltenen Reptils und weiterer 33 Amphibien- und Reptiliebnarten sowie der Lagune mit den fast 300 Vogelarten (Flamingos, Adler etc) führt, wenn nicht sofort etwas unternommen wird. Die einzigen Nistplätze der Chamäleons werden platt getrampelt und von Müll und Fekalien bedeckt. Zurück bleiben offene Emer mit Altöl, zerbrochene Absperrungen der Nistdühnen und Millionen von Zigarettenkippen. Ich stelle gerne demnächst ein paar Bilder davon ein.
Am Strand von Divari ist an Eiablagen der Meeresschildkröten (Caretta caretta) nicht mehr zu denken. Es geht schlimmer her als am Ballermann auf Mallorka.

Was ist daran bitte schön ökologisch?

Die Regenauffangbecken für die Golfplätze haben steile Betonufer, an denen sich kein Wasservogel wohl fühlt.

Sogar der örtliche Naturschutzvereibn (H.O.S.) wurde gekauft, um das "Grüne Profil" der Golfplatz- und Luxushotel-Betreiber zu unterstützen. Angeblich hat das alles nicht den geringsten Einfluß auf das Ökosystem (so der Pressesprecher von H.O.S., Kostas Teneketzis)

Wo seid Ihr, Spiegel, Stern, Fokus....?
Wann wird diese Sauerei endlich publik gemacht?

Und, Herr Langer, sind Sie stolz auf das, womit Sie Ihr Geld verdienen?

Hier gibts mehr Infos: www.gialova.de

und hier mal ein paar Bilder des Gebietes: http://www.youtube.com/watch?v=04ORFEKvYY8

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christos

20, Männlich

Beiträge: 14

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: christos am 22.12.2010 13:04:08

Das sind ausländische Investitionen, der Staat zahlt gar nichts. Im Gegenteil es entstehen neue Arbeitsplätze und Zahlung von Steuern (Gewerbesteuern, Körperschaftssteuern etc.) vom Unternehmen.

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christos

20, Männlich

Beiträge: 14

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: christos am 22.12.2010 13:08:19

@ Benny bist du einer von Greenpeace? Erst wenn man ein gewisses BIP-Wachstum erreicht, kann/sollte man an die Umwelt denken.
(Wohlstand vor Natur)

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Benny

32, Männlich

Beiträge: 3

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: Benny am 24.01.2011 22:21:53

Lieber Christos,


was erzählst Du denn da? Hast Du schon mal mit den Anwohnern gesprochen?
Ich schon…, Du ganz sicher nicht!
Und Du meinst wirklich, dass TEMES dort Arbeitsplätze schafft? Ja sicher, nur für wen? Ganz bestimmt nicht für die, die dort leben. Oder glaubst Du die Bauern und Fischer, die dort bis jetzt ihr Einkommen hatten, würden in einem der 5 Sterne Hotels jetzt als Kellner beschäftigt? Da unten herrscht Angst und Schrecken und keiner vor Ort will das was da vorgeht. Den Landwirten die ihr Land nicht verkaufen wollten wurde der Wasserhahn abgedreht. Wer was sagt wird eingeschüchtert (bis heute). Wir als lokale Naturschützer wurden verdrängt, weil wir Ideen hatten, die vermutlich zu kostspielig oder komplex waren. So ein Verhalten ist mir sonst nur aus Süditalien bekannt. Wenn Du das BIP zum Wachstum bringen willst, ist nichts dagegen einzuwenden, aber nicht auf die Art bitte schön. Nur darf das nicht auf Kosten der Menschen und der Natur geschehen. Mach es in Athen oder einem anderen Moloch, wo es eine Verbesserung darstellt und nicht die Zerstörung dessen was Griechenland liebenswert macht!

Die Einstellung "Wohlstand vor Natur" halte ich für ein bösartiges Krebsgeschwür, dass in den Köpfen derer wuchert, die die waren Schätze des eigenen Landes nicht zu würdigen wissen. Ihr seid doch sonst so stolz auf Euer Land, warum macht ihr es dann platt?
Das letzte Stück lebende Kultur der Antike ist das Chamäleon, dass die alten Herren vor 3000 Jahren mitgebracht haben. Statt dieses lebendige Stück Geschichte zu erhalten, wird eine Sauf-Bar auf deren Nestern gebaut. Meine Götter, ist das krank!

Mögen die Kinder des Wohlstands doch ihren Kindergeburtstag ab sofort bei Mc Donalds feiern. Was anderes wird ihnen zukünftig kaum noch bleiben, wenn Menschen mit Deinem Gedankengut dafür gesorgt haben, dass ihre Werte (Handy, PC-Spiele, fettes Auto) mehr geschätzt sind als ein Spaziergang an der frischen Luft. Das zu verstehen mag aber sicher auch etwas mit Erziehung und Bildung zu tun haben. Die meisten Touristen kommen jedenfalls nicht wegen des Golfens nach Griechenland, sondern wegen der Menschen, der Landschaft, des Essens, der Kultur und der teils noch unberührten Natur.

Das ist der wahre Schatz des Landes!

Die Region hatte sich in den letzten Jahren rund um Pylos auch so bestens entwickelt. Ein Luxus Hotel bringt der Region jedenfalls weder Wohlstand, noch Lebensqualität. Es zerstört die Kultur der einfachen Menschen. Und denen ging es nicht schlecht mit dem was sie hatten. Statt diese Werte zu fördern, werden sie mit Milliarden-Projekten zertrampelt. Darüber hinaus begehst Du den gleichen Fehler wie TEMES. Du bist mit Deiner Einstellung offensichtlich der Meinung, dass beides nicht mit einander konform gehen kann. Folgendes Dokument beweist das Gegenteil, nur kam der Vorschlag nie zur Sprache:

http://www.farbdrachen.de/trapp/popup_4_visitor_guiding_system.pdf

In ganz Europa ist es Gang und Gebe, dass wertvolle Gebiete durch sensiblen Ökotourismus erhalten werden. TEMES dagegen wirbt mit etwas, was sie nicht praktizieren. Das ist das Problem.

Man ging lieber den leichteren Weg, den mit den Briefumschlägen. Auf Dauer kann das aber nichts werden, mein Lieber. Das haben die Riviera, Mallorka und Costa Brava doch schon vor 30 Jahren bewiesen. Dabei gehen andere Länder den richtigen Weg schon seit über 20 Jahren. Nur Hellas scheint das vor lauter Geldgier noch nicht begriffen zu haben.

Dabei habe ich persönlich mit Achileas Konstantakopoulos gesprochen. Wenn er wirklich clever wäre, hätte er dafür gesorgt, dass das Natura-2000-Gebiet unberührt bleibt. Stattdessen baut er eine riesige Strandbar in die Kernzone des Schutzgebietes, die das Aussterben der Chamäleons zur Folge hat. Den einzigen Bereich den TEMES nicht kaufen kann (weil Natura 2000), hat er über seinen Strohmann pachten lassen, der hier wütet wie die wilde Sau. Anstatt also das Schöne der Landschaft zu bewahren, dass seinen reichen Touristen sogar als attraktives Ziel dienen könnte, wird das Gebiet gnadenlos platt gemacht. Das wäre nicht nötig, es hätten alle davon profitieren können. Natur und Mensch. TEMES sollte sich ein kompetentes Team zusammen stellen, um die Planung des Natura-2000 in ein Paradies für Ökotouristen zu verwandeln. Dabei muß der Nationalstolz auch mal hinten anstehen, wenn es den eigenen Leuten an Erfahrung oder gutem Willen fehlt. Die Leute sind da, nur die Gesprächsbereitschaft von TEMES fehlt.

Zuletzt noch die Anmerkung, dass ich nicht von Greenpeace bin, sondern ein denkender Mensch. Und als solcher finde ich Greenpeace auch gut! Mit Begriffen wie Börsenmakler oder Finanzier hättest Du mich beleidigen können, nicht aber mit billiger Polemik!

Liebe Grüße und viel Spaß beim Golfen,

Benny

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Benny

32, Männlich

Beiträge: 3

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: Benny am 24.01.2011 22:23:12

PS:


„Wenn ein Weg besser als ein anderer ist, kannst Du sicher sein, ist es der Weg der Natur“
Aristoteles (384 v. Chr. – 322 v. Chr.)

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christos

20, Männlich

Beiträge: 14

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: christos am 05.03.2011 14:14:02

Respekt! Aus der Sicht habe ich es noch nicht betrachtet, aber so ist die Welt!
Welcome to capitalism!


PS: Es sind doch nur paar Hotels für die Touristen gebaut worden, mehr nicht.

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kyrene

-, Weiblich

Beiträge: 3

Re: Costa Navarino - Griechenland setzt auf Luxus-Urlaub – trotz Krise

von: kyrene am 14.07.2011 20:35:06

bin keine griechin aber

fühle so.beim anblick der akropolis bekomme ich immer tränen in die augen und heimweh ,muss wohl in einem anderen leben dort gewesen sein

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